Kraftstoff wird im Rheinland knapp

Im Rheinland wird der Kraftstoff knapp. Einigen Tankstellen geht schon der Sprit aus. Foto: ARAL

Einigen Tankstellen in Deutschland geht bereits der Sprit aus. Gründe für die angespannte Situation sind das anhaltende Niedrigwasser auf Rhein und Nebenflüssen sowie ein Raffinerieausfall.

Kraftstoffe wie Benzin und Diesel werden hauptsächlich mit Binnenschiffen zu Tanklagern transportiert. Die Dürreperiode der letzten Monate sorgt für anhaltendes Niedrigwasser auf Rhein und Nebenflüssen und damit auch für eine Kraftstoffknappheit im Rheinland. Auch wenn der Schiffsverkehr nicht zum Erliegen kommt, muss die Beladung deutlich eingeschränkt werden. Wie der Mineralöl-Wirtschafts-Verband e. V. (MWV) berichtet, stehen Ersatzkapazitäten durch Kesselzüge auf der Schiene oder Tanklaster auf der Straße nur begrenzt zur Verfügung. So entspricht die Ladung eines Tankschiffes beispielsweise rund 400 Tankwagen. 

Ein Raffinerieausfall im bayrischen Vohburg belastet die Kraftstoffversorgung zusätzlich. Um die angespannte Lage zu entlasten, hat das Bundeswirtschaftsministerium bereits Kraftstoff des Erdölbevorratungsverbands freigegeben. Eine Maßnahme, die sonst nur in Katastrophenfällen und internationalen Konflikten angewandt wird. 

Kraftstoffpreise deutschlandweit hoch

Auch wenn die angespannte Situation an den Tankstellen vor allem im Rheinland zu beobachten ist, haben doch viele Tankstellenbetriebe in Deutschland die Preise für Benzin- und Dieselkraftstoff angehoben. Wie der MWV betont, handele es sich bei den Preiserhöhungen hauptsächlich um Konsequenzen aus höheren Transportpreisen auf allen Verkehrswegen. Wann mit einer Entspannung zu rechnen ist, sei momentan allerdings unklar. Eine Normalisierung der Versorgung ist erst wieder mit steigendem Flusspegel zu erwarten. Um die zugespitze Transportlogistik zu entschärfen, fordert der MWV, das Sonntagsfahrverbot für Tanklaster aufzuheben. 

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