Das ARCD Clubmagazin Auto&Reise

Seit 1955 ist das ARCD Clubmagazin Auto&Reise eine feste Größe am deutschen Zeitschriftenmarkt. Über 130.000 Haushalte informieren sich mit dem komplett im Hause des ARCD erstellten Magazin über alles, was mit Mobilität zu tun hat. Das ARCD Clubmagazin Auto&Reise ist außerdem das offizielle Cluborgan des ARCD Auto- und Reiseclub Deutschlands. 

Zusammengetragen werden Themen und Inhalte durch die direkt in der ARCD-Clubzentrale angesiedelte Vollredaktion. Die zeitgemäße Visualisierung erfolgt ebenfalls vor Ort, in der eigenen Grafik- und Satzabteilung. Ohne Einfluss von Dritten wird das ARCD-Clubmagazin Auto&Reise so vor allem eines: ein guter Ratgeber für Auto, Reise und Verkehr.

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Aktuelles aus der Auto&Reise

Höhere Bußgelder gelten ab sofort

Foto: SP-X/Mario Hommen

Härtere Strafen bei illegale Autorennen und für das Verstopfen der Rettungsgasse: Der Bundesrat hat nun Pläne der Bundesregierung bewilligt, Verkehrssünder künftig strenger zur Verantwortung zu ziehen. Außerdem wird das Handyverbot für Auto- und Radfahrer verschärft und die Manipulation der Abgasreinigung erschwert.

Wer künftig auf der Autobahn bei einem Stau keine Rettungsgasse bildet, muss mit einer Geldstrafe von mindestens 200 Euro rechnen. Werden Einsatzfahrzeuge behindert, sind bis zu 320 Euro sowie ein einmonatiges Fahrverbot fällig. Der Gesetzgeber reagiert damit auf die sich häufenden Beschwerden von Rettungskräften über Behinderungen durch Gaffer und blockierende Autos.

Deutlich verschärft werden auch die Strafen für die Teilnahme an illegalen Autorennen. Wer sie veranstaltet oder an ihnen teilnimmt, wird mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft. Kommt es zu schwer Verletzten oder Toten, sind bis zu zehn Jahre Haft möglich. Auch das Einziehen der beteiligten Fahrzeuge ist künftig möglich. Bisher drohten bei der Teilnahme ein Bußgeld von 400 Euro und ein Monat Fahrverbot.

Handynutzung wird teurer

Außerdem wird die Handynutzung am Steuer des Autos teurer. Der Bundesrat stimmte dafür, das Bußgeld von 60 auf 100 Euro zu erhöhen. Zudem wird weiterhin ein Punkt auf dem Flensburger Sündenkonto eingetragen. Kommt es durch die Handynutzung zu einem Unfall, erhöht sich die Strafe auf 200 Euro und zwei Punkte. Wer auf dem Fahrrad das Handy nutzt, zahlt künftig 55 Euro statt 25 Euro. Darüber hinaus wird das Verbot explizit auf alle Kommunikationsgeräte, also auch Tablets und Laptops, erweitert.

Darüber hinaus hat der Bundesrat die Wiedereinführung der Endrohrmessung bei der Abgasuntersuchung im Rahmen der Hauptuntersuchung (HU) beschlossen. So soll künftig sicherer erkannt werden, wenn die Abgasreinigung eines Autos nicht ordnungsgemäß funktioniert – sei es durch Defekte oder Manipulation. Aktuell wird die Funktion der Abgasreinigung bei allen ab 2006 neu zugelassenen Autos in der Regel nur elektronisch überprüft. (Holger Holzer/SP-X)

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